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CHPostulat · 20264688

Volkswirtschaftliche Kosten des Hitzesommers 2026 und Folgen für den Wirtschaftsstandort Schweiz

Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Eingereicht

Introduced
10/2/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

Hitze ist zu einem Kostenfaktor der Schweizer Volkswirtschaft geworden. Für die wirtschaftspolitische Einordnung und die Priorisierung von Anpassungsmassnahmen fehlen Grundlagen. Es fehlen belastbare Zahlen zu Produktivitätsverlusten, zur sektoralen und regionalen Betroffenheit, zu den Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte und zu den Standortwirkungen (inkl. Bildungsinstitutionen) und damit an Grundlage für eine effiziente Mittelallokation. Der Bund stufte die hitzebedingte Beeinträchtigung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit als sehr grosses Risiko ein. Eine im Auftrag des Städteverbands erstellte Studie schätzt die hitzebedingten Arbeitsproduktivitätsverluste des Sommers 2026 auf 2'088 Mio Fr. Eine Risikometrik projiziert für 2030 bis 2035 einen Verlust von 7,32% der Wirtschaftsleistung durch Hitze, Hochwasser, Starkregen, Wind und Trockenheit, mit bestehender Anpassungskapazität 5,31%. Auf ein jährliches BIP von 850 Mrd. Fr. übertragen sind das 62 beziehungsweise 45 Mrd. Fr. Die Differenz ist der volkswirtschaftliche Ertrag der Anpassung. Angesichts der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden ist eine belastbare Datengrundlage Voraussetzung für den gezielten Einsatz öffentlicher wie privater Investitionen und für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Der Bundesrat wird beauftragt, die angekündigte Analyse der Auswirkungen des Hitzesommers 2026 um die volkswirtschaftlichen Kosten inkl. Standort- und Investitionsrisiken zu ergänzen oder diese Fragen in einem separaten Bericht zu behandeln. Dabei soll er darlegen: Wie hoch die hitzebedingten Einbussen bei Arbeitsproduktivität und Leistungsfähigkeit unter Einbezug und Plausibilisierung bestehender Schätzungen sind, und wie sie sich auf Wertschöpfung und BIP auswirken; Welche Wirtschaftssektoren, Regionen / Gemeinden wie stark betroffen waren; Wie sich Hitze auf die öffentlichen Haushalte (Mindereinnahmen und Mehrausgaben) von Bund, Kantonen und Gemeinden auswirkt; Wie die zunehmende Hitzebelastung auf Standortqualität, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsentscheide von Unternehmen und Städten wirkt; In welchem Verhältnis die erforderlichen Anpassungsinvestitionen zu den vermiedenen volkswirtschaftlichen Folgekosten stehen und welche Massnahmen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen; Welche Daten aktuell fehlen und wie die Erhebung hitzebedingter Kosten standardisiert werden kann. Volkswirtschaftliche Kosten des Hitzesommers 2026 und Folgen für den Wirtschaftsstandort Schweiz

Who proposed it

Sponsors by party

  1. 1
    Grünliberale Partei7
  2. 2
    Sozialdemokratische Partei der Schweiz1
  3. 3
    GRÜNE Schweiz1
  • Portmann BarbaraLead proponent

    Grünliberale Partei · Nationalrat · Sponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.