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CHMotion · 20264605

Alpenallianz Luftraum: Vom gemeinsamen Lagebild zur grenzüberschreitenden Abwehr

Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Eingereicht

Introduced
10/2/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

Moderne Bedrohungen wie Drohnenschwärme machen an Grenzen nicht Halt. Ein wirksamer Schutz lässt sich nicht national isolieren: Eine Bedrohung im Schweizer Luftraum muss im Verbund auch durch Wirkungsmittel von Partnerstaaten abgewehrt werden können – und umgekehrt. Europa ist derzeit stark von der integrierten Luft- und Raketenabwehr der USA abhängig (Satelliten-Detektion, Aegis-Systeme). Da die deutsche Initiative zum Aufbau eines europäischen Raketenschirms erst ab den 2030er-Jahren wirkt, ist eine enge Kooperation mit europäischen NATO- und US-Kapazitäten notwendig. Die Motion übersetzt die Massnahme M44 der Sicherheitspolitischen Strategie 2026 ( «Luftlagedaten austauschen» ) von der Datenanalyse in eine operative Schutzstrategie. Die Alpenallianz stärkt dabei die europäische Kooperation als pragmatischer, regionaler Baustein. Die Alpenallianz ist neutralitätskonform, da sie im Frieden ohne Beistandszwang der Vorwarnung dient und das Völkerrecht im Angriffsfall die gemeinsame Selbstverteidigung erlaubt. Vernetzte Sensoren beheben den alpinen Topografie-Nachteil ( Radarschatten ) grenzüberschreitend und fördern unser Luftverteidigungsdispositiv. Zudem senken gemeinsame Standards Kosten und Abhängigkeiten. Der Bundesrat wird beauftragt, Verhandlungen mit Partnerstaaten der Alpenregion (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich) aufzunehmen, um die bilaterale Luftraumkooperation zu einer gestuften multilateralen Initiative «Alpenallianz Luftraum» weiterzuentwickeln und die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Europa zu vertiefen. Die Initiative hat zwei verknüpfte Stufen zu umfassen: Das Fundament (Überwachung & Frühwarnung): Aufbau eines digitalen Echtzeit-Luftlagebilds ( Recognized Air Picture ) über den Alpenraum zur Erfassung moderner Bedrohungen (Drohnen, Marschflugkörper, ballistische und Hyperschall-Raketen) sowie zur Erkennung hybrider Risiken für kritische Transit- und Energieinfrastrukturen. Das Ziel (Kooperativer Schutz & grenzüberschreitende Abwehr): Operative Vorbereitung und rechtliche Ermöglichung des gemeinsamen Schutzes des alpinen Luftraums im Ernstfall. Dies umfasst die Weiterentwicklung der Luftpolizeiabkommen hin zur grenzüberschreitenden Bekämpfung von Luftbedrohungen (z. B. Drohnenabwehr), abgestimmte Beschaffungen ab Stange (z.B. mit European Sky Shield oder PESCO) sowie gemeinsame Einsatzregeln ( Rules of Engagement ). Alpenallianz Luftraum: Vom gemeinsamen Lagebild zur grenzüberschreitenden Abwehr

Who proposed it

  • JauslinLead proponent

    Grünliberale Partei · Nationalrat · Sponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

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  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.