Skip to content
This site is in beta. Expect a few mistakes — fixes and features are still being worked on.
Good ideas shouldn't stop at borders.
Sign in
CHMotion · 20264573

Belastung durch PFAS für Mensch und Umwelt senken: Keine PFAS in Küchenutensilien

Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Eingereicht

Introduced
10/2/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

PFAS (Ewigkeitschemikalien) bezeichnen eine Gruppe chemischer Stoffe, welche praktisch nicht abbaubar sind und sich deshalb in der Umwelt und im menschlichen Körper anreichern. Sie stehen mit Krankheiten wie Krebs, Stoffwechselstörungen und Immunschäden in Verbindung und könne Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und auf Babys im Mutterleib haben. Auch in der Natur sind diese Stoffe giftig und haben negative Folgen für Lebewesen und Ökosysteme. Laut Schätzungen des Bundes verursacht die PFAS-Belastung in der Schweiz Milliardenschäden: So beziffert der Postulatsbericht 22.4585 Moser die jährlichen Gesundheitskosten auf 1–1,6 Milliarden CHF und auf die Ip. 25.4285 antwortet der Bundesrat: «Ausgehend von der Annahme, dass der Eintrag von PFAS in die Umwelt sofort gestoppt und nur die langkettigen PFAS saniert würden, schätzt der Bericht die dafür anfallenden Kosten für die Schweiz auf 1 Milliarde CHF in den nächsten 20 Jahren». Bei weiterem Eintrag und bei einer Sanierung von kurzkettigen PFAS (z.B. TFA) würden die Kosten zusätzlich steigen. Hinzu kämen Ausgaben für Entschädigungen, Forschung, Messkampagnen etc. Angesichts dieser Risiken und Kosten verfolgt der Bund offenbar das Ziel, den Einsatz von PFAS auf gesellschaftlich unverzichtbare Anwendungen zu beschränken. Mit PFAS beschichtete Küchenutensilien gehören nicht zu diesen unverzichtbaren Anwendungen: PFAS stecken beispielsweise in den Antihaftbeschichtungen von Teflon-Pfannen, Auflaufformen oder Backpapier. Dabei sind heute längst PFAS-freie Alternativen auf dem Markt erhältlich. Da die Belastung durch PFAS selbst nach einem Herstellungs- und Verwendungsstopp noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte weiter bestehen bleibt, muss die Belastung für Mensch und Umwelt so rasch wie möglich reduziert werden. Der Bundesrat bestätigt im Postulatsbericht 22.4585, dass bei nicht unverzichtbaren Anwendungen eine Verschärfung des Chemikalienrechts auch rascher als in der EU möglich ist. Im Sinne des Vorsorgeprinzips ist es im Bereich des non-essential-use angezeigt, Sofortmassnahmen zu ergreifen, wo die Belastung durch PFAS für Mensch und Umwelt rasch gesenkt und dadurch Risiken und Kosten für die Gesellschaft reduzieret werden können. Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, um den Einsatz von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in Pfannen und anderen Küchenutensilien zu verbieten. Belastung durch PFAS für Mensch und Umwelt senken: Keine PFAS in Küchenutensilien

Who proposed it

Sponsors by party

  1. 1
    GRÜNE Schweiz9
  2. 2
    Sozialdemokratische Partei der Schweiz2
  • SchlatterLead proponent

    GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Sponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.