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Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Eingereicht

Introduced
9/23/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

Der Einfluss des familiären und sozialen Umfelds auf die Bildungschancen von Kindern ist in der Schweiz nach wie vor beträchtlich. Dies zeigt die aktuelle UNICEF Report Card 20, die die Situation von Kindern in wohlhabenden Ländern untersucht. Zwar schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich insgesamt gut ab, dennoch bestehen deutliche Unterschiede im Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in Abhängigkeit von ihrem sozioökonomischen Hintergrund. Die familiäre Herkunft beeinflusst somit weiterhin die Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Massnahmen Bildungsungleichheiten wirksam reduzieren und allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft vergleichbare Entwicklungschancen ermöglichen können. Ein Beispiel bietet Deutschland mit dem seit 2013 bestehenden Bundesprogramm «Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung» des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es fördert ausserschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebens- und Wohnlagen. Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse werden Projekte unterstützt, die den Zugang zu kultureller Bildung erleichtern und Bildungsnachteile abbauen sollen. Die Angebote richten sich insbesondere an Kinder und Jugendliche, die aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen, mangelnder familiärer Unterstützung oder begrenzter Zugänge selten mit kulturellen Institutionen wie Museen, Bibliotheken, Theatern oder Musikschulen in Kontakt kommen. Durch kulturelle Bildungsprojekte sammeln sie neue Erfahrungen, entwickeln kreative Kompetenzen und stärken ihre gesellschaftliche Teilhabe. Wissenschaftliche Evaluationen weisen auf eine positive Wirkung hin und zeigen, dass kulturelle Bildungsangebote einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit leisten können. Vor dem Hintergrund der in der UNICEF Report Card aufgezeigten Bildungsungleichheiten soll geprüft und berichtet werden, ob und wie ein vergleichbares, national koordiniertes Förderprogramm auch in der Schweiz zur Verringerung sozial bedingter Bildungsunterschiede beitragen könnte. Dabei soll insbesondere untersucht werden, inwiefern kulturelle Bildungsangebote als ergänzendes Instrument benachteiligte Kinder und Jugendliche bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit besser erreichen und ihre Bildungs- und Teilhabechancen nachhaltig verbessern können. Kultur macht stark

Who proposed it

Sponsors by party

  1. 1
    Sozialdemokratische Partei der Schweiz12
  2. 2
    GRÜNE Schweiz2
  3. 3
    Grünliberale Partei1
  • LocherLead proponent

    Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Sponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

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  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

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  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

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Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.