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CHMotion · 20263699

Gewässerschutz. Schädliche Chemikalien in Arzneimitteln an der Quelle reduzieren

Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor

Introduced
6/17/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

Die Wasserorganismen in der Schweiz sind zunehmend durch Mikroverunreinigungen aus Arzneimitteln bedroht. Trotz moderner Kläranlagen gelangen diese Stoffe in Flüsse und Seen, wo sie selbst in sehr geringen Konzentrationen Fortpflanzungsstörungen bei Fischen verursachen und die aquatischen Ökosysteme destabilisieren. Massnahmen zur Entfernung von Mikroverunreinigungen in bestimmten Kläranlagen können die Einträge zwar verringern, aber nicht vollständig beseitigen. Der Schutz der Gewässer und ihrer Qualität ist daher nur durch Massnahmen an der Quelle möglich. In seiner Stellungnahme zur Motion 25.4121, welche weiter geht als die vorliegende Motion, anerkennt der Bundesrat das Problem der Wasserverunreinigung, äussert aber Vorbehalte gegenüber den Forderungen der Motion betreffend Humanarzneimittel (insbesondere die Verschreibungspflicht). Ohne so weit zu gehen wie die Motion 25.4121, könnte man sich daher für die Arzneimittel, analog zum Vorgehen bei den Pestiziden, von Artikel 9 Absatz 3 GschG inspirieren lassen. Dies würde auch dem Verursacherprinzip gemäss Artikel 2 GschG entsprechen und zugleich die Oberflächengewässer und die Trinkwasserressourcen für kommende Generationen schützen. Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion. Der Bundesrat wird beauftragt, gestützt auf das geltende Recht, insbesondere das Heilmittelgesetz, das Gewässerschutzgesetz (GschG) , die Gewässerschutzverordnung, die Biozidprodukteverordnung und die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung , bei Tierarzneimitteln für Heimtiere eine Verschreibungspflicht und bei Human- und Tierarzneimitteln (für Heimtiere) eine Pflicht einer klaren Kennzeichnung einzuführen, wenn einerseits deren schädliche Wirkung auf Gewässer nachgewiesen ist (wie bei Diclofenac oder Fipronil) und diese Stoffe andererseits wiederholt und verbreitet in Schweizer Gewässer gelangen. Gewässerschutz. Schädliche Chemikalien in Arzneimitteln an der Quelle reduzieren

Who proposed it

Sponsors by party

  1. 1
    Grünliberale Partei3
  2. 2
    Schweizerische Volkspartei3
  3. 3
    Die Mitte2
  4. 4
    GRÜNE Schweiz2
  • WeberLead proponent

    Grünliberale Partei · Nationalrat · Sponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • Die Mitte · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Grünliberale Partei · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Die Mitte · Nationalrat · Cosponsor

Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.