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CHMotion · 20263435

Qualitätsstrategie mit der zukünftigen Agrarpolitik fortsetzen

Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor

Introduced
3/20/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

Die Schweizer Landwirtschaft geniesst grosses Vertrauen bei den Konsumentinnen und Konsumenten – und das zu Recht. Hohe Qualitätsstandards bei Lebensmitteln und strenge Anforderungen an die landwirtschaftliche Produktion sind die Grundlage für dieses Vertrauen. Dank gezielter Unterstützung hat die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten bedeutende Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit gemacht: Das Tierwohl wurde kontinuierlich verbessert, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert und ökologische Anbauformen ausgebaut. Diese positive Entwicklung gilt es mit der zukünftigen Agrarpolitik fortzusetzen und weiterzuentwickeln, um unsere natürlichen Ressourcen wie sauberes Wasser und fruchtbare Böden für zukünftige Generationen zu bewahren. In einem Land mit hohen Bodenpreisen und vergleichsweise hohen Löhnen ist die Lebensmittelproduktion eine Herausforderung, insbesondere im Wettbewerb mit Importen. Um das Vertrauen der Bevölkerung zu erhalten und die höheren Preise zu rechtfertigen, müssen sich Schweizer Agrarprodukte durch Klimaschutz, Umweltfreundlichkeit und Tierwohl von Importprodukten abheben. Um dies weiterhin zu erreichen, darf jetzt nicht das Rad der Zeit zurückgedreht werden, sondern die politischen Rahmenbedingungen müssen entsprechend ausgestaltet und weiterentwickelt werden. Mit der Agrarpolitik 2014‒2017 wurde in Artikel 2 Absatz 3 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG; SR 910.1) der Grundsatz verankert, wonach die Massnahmen des Bundes die Ausrichtung der Land- und Ernährungswirtschaft auf eine gemeinsame Qualitätsstrategie unterstützen sollen. Gleichzeitig hat das Parlament die Instrumente der Qualitäts- und Absatzförderung im Zusammenhang mit der Qualitätsstrategie gezielt ausgebaut. Der Bundesrat sieht vor, die bereits bestehenden Instrumente zur Umsetzung der Qualitätsstrategie auch mit der Agrarpolitik ab 2030 (AP30+) weiterzuführen. Um die Landwirtschaft optimal auf die hohen Qualitätsanforderungen auszurichten, sollen mit der AP30+ unter anderem die Ausbildungsanforderungen zum Erhalt von Direktzahlungen erhöht und das gesamtbetriebliche Beratungsangebot gezielt gefördert werden. Aus Sicht des Bundesrates besteht angesichts dieser Ausgangslage kein zusätzlicher Anlass, die geltenden Rechtsgrundlagen der bereits etablierten Qualitätsstrategie für die Schweizer Landwirtschaft anzupassen. Der Bundesrat wird die Vernehmlassung zu seinen Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik (AP30+) voraussichtlich im Herbst 2026 eröffnen. Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion. Der Bundesrat wird beauftragt, die politischen Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass sich Schweizer Lebensmittel auch weiterhin durch Qualität und ihre nachhaltige Produktion von Importprodukten abheben können. Qualitätsstrategie mit der zukünftigen Agrarpolitik fortsetzen

Who proposed it

Sponsors by party

  1. 1
    GRÜNE Schweiz15
  2. 2
    Alternative-die Grünen Kanton Zug1
  • BaumannLead proponent

    GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Sponsor

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  • Alternative-die Grünen Kanton Zug · Nationalrat · Cosponsor

  • GRÜNE Schweiz · Nationalrat · Cosponsor

Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.