Skip to content
This site is in beta. Expect a few mistakes — fixes and features are still being worked on.
Good ideas shouldn't stop at borders.
Sign in
CHMotion · 20263410

Aufhebung der Sanktionen gegen Russland zur Sicherstellung der Kaufkraft der Schweizerinnen und Schweizer

Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed

Official status:Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor

Introduced
3/20/2026
Chamber
Nationalrat
Official source
Swiss Parliament
Last verified
Oct 8, 2026

The registry's own summary

What it does

Der Krieg, den die USA und Israel seit dem 28. Februar 2026 gegen den Iran führen, hat erhebliche Turbulenzen am Rohstoffmarkt verursacht – und wird diese auch weiterhin verursachen. Schweizer Unternehmen und Haushalte leiden bereits darunter. Das ist leider womöglich nur der Anfang einer sehr schweren Krise. Zur Entlastung der Schweizer Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten müssen die Bezugsquellen unverzüglich wieder diversifiziert werden. Die als notwendig erachteten Sanktionen gegen Russland sind das grösste Hindernis für diese Diversifizierung. Nach über vier Jahren Krieg in der Ukraine zeigt sich jedoch: Sie beenden den Krieg nicht und treffen nur uns Schweizer Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Zum Wohl der Schweiz, ihrer Wirtschaft und ihrer Konsumentinnen und Konsumenten müssen diese Sanktionen sofort aufgehoben werden. Wir sollten jedenfalls nicht darauf warten, dass sich an den Tankstellen Warteschlangen bilden oder dass uns Rationierungsmassnahmen aufgezwungen werden! Angesichts des von Russland gegen die Ukraine geführten Krieges hat der Bundesrat am 28. Februar 2022 beschlossen, sich den Sanktionen der EU gegen Russland anzuschliessen und damit ihre Wirkung zu verstärken. Seither hat er die in der Folge von der EU in diesem Zusammenhang getroffenen Massnahmen weitgehend übernommen. Diese Massnahmen geniessen weltweit grosse Unterstützung und haben eindeutige Folgen für die russische Wirtschaft. So haben vor allem die gegen das russische Rohöl gerichteten Sanktionen, die von den G7-Staaten und der EU gemeinsam verhängt wurden, erhebliche Auswirkungen auf das russische Militärbudget. Die Folgen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran schlagen sich zwar inzwischen unter anderem in den Benzinpreisen und in geringerem Ausmass auch in den Gaspreisen nieder – eine Entwicklung, die die zuständigen Stellen des Bundes sehr aufmerksam verfolgen. Dennoch wäre die international unkoordinierte Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ein sehr kurzsichtiger Entscheid, würde erhebliche und vielfältige Nachteile mit sich bringen und nicht zu den in der Motion nahegelegten Erleichterungen führen. Selbstverständlich wird der Bundesrat jedoch die diesbezüglichen Entwicklungen und das Vorgehen anderer Staaten sowie der EU beobachten. Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion. Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran beeinträchtigt derzeit und auch in Zukunft die Rohstoffversorgung Europas und insbesondere der Schweiz. Der Bundesrat wird daher beauftragt, die Sanktionen gegen Russland unverzüglich aufzuheben, um im Interesse der Schweizer Unternehmen und Haushalte die Bezugsquellen wieder zu diversifizieren. Aufhebung der Sanktionen gegen Russland zur Sicherstellung der Kaufkraft der Schweizerinnen und Schweizer

Who proposed it

Sponsors by party

  1. 1
    Schweizerische Volkspartei6
  2. 2
    Eidgenössisch-Demokratische Union2
  3. 3
    Mouvement Citoyens Genevois1
  • AddorLead proponent

    Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Sponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Eidgenössisch-Demokratische Union · Nationalrat · Cosponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Schweizerische Volkspartei · Nationalrat · Cosponsor

  • Mouvement Citoyens Genevois · Nationalrat · Cosponsor

  • Eidgenössisch-Demokratische Union · Nationalrat · Cosponsor

Where it was sent

No committee referral is recorded for this proposal.

These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.