CHParlamentarische Initiative · 20260470
Schaffung eines neuen Straftatbestandes für unrechtmässiges Verhalten im Rahmen von Baueinsprachen
Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed
Official status:Eingereicht
- Introduced
- 10/2/2026
- Chamber
- Nationalrat
- Official source
- Swiss Parliament
- Last verified
- Oct 8, 2026
The registry's own summary
What it does
Ein Gesuchsteller bzw. Grundeigentümer hat grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Baubewilligung, wenn die gesetzlichen Anforderungen (Zonenkonformität, Bauvorschriften, Erschliessung etc.) erfüllt sind. In der Schweiz ist es immer häufiger zu beobachten, dass es Personen gibt, welche unbegründete Baueinsprachen erheben und diese schlussendlich wieder zurückziehen. Damit wird regelmässig Druck aufgebaut, um beispielsweise eine Geldzahlung zu erhalten oder andere unrechtmässige Vorteile zu erlangen. Oft werden im Rahmen von Baueinsprachen auch zivilrechtliche Forderungen durchgesetzt. Es ist notorisch, dass die Flut von Baueinsprachen die Bewilligungsverfahren - welche meist ohnehin schon schwerfällig sind - weiter verzögert. Mit einem entsprechenden Straftatbestand können insbesondere auch offensichtlich rechtsmissbräuchliche Baueinsprachen verhindert und die Bewilligungsverfahren insgesamt beschleunigt werden. Es ist ein Tatbestand zu schaffen, wonach unter Strafe gestellt wird, wenn eine Baueinsprache gegen Leistung einer Zahlung oder Gewährung eines unrechtmässigen Vorteils zurückgezogen wird. Die Strafbestimmung hat sich sowohl gegen die Einforderung wie auch gegen die Leistung einer Zahlung bzw. gegen die Gewährung eines unrechtmässigen Vorteils richten. Schaffung eines neuen Straftatbestandes für unrechtmässiges Verhalten im Rahmen von Baueinsprachen
Who proposed it
- GraberLead proponent
Where it was sent
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