CHPostulat · 20244426
Nationales Bildungsmonitoring auf der Sekundarstufe II
Language
Introduced
2Committee
3Floor vote
4Signed
Official status:Überwiesen an den Bundesrat
- Introduced
- 12/18/2024
- Chamber
- Nationalrat
- Official source
- Swiss Parliament
- Last verified
- Oct 8, 2026
The registry's own summary
What it does
Gemäss Bundesverfassung sorgen Bund und Kantone gemeinsam im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für eine hohe Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz. Eines der Instrumente zur Erreichung dieses Verfassungsauftrags ist das gemeinsam von Bund und Kantonen getragene Bildungsmonitoring Schweiz mit dem nationalen Bildungsbericht. Das Bildungsmonitoring ist darauf ausgelegt, dass politische Behörden und die verantwortlichen Institutionen von Bund und Kantonen bei der Steuerung auf aktuelle Daten und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen können. Ab dem Jahr 2028 sollen Leistungsmessungen in der Volksschule neu in einem festen Rhythmus stattfinden. Diese Monitorings bieten wichtige Einblicke in die Qualität und Entwicklung des Bildungssystems auf der Volksschulstufe. Gegen Ende der obligatorischen Schulzeit liefert die OECD-Studie PISA wichtige Erkenntnisse zum Kompetenzstand unserer Jugendlichen im internationalen Vergleich. Dieses Monitoring und die Überprüfung der Bildungsziele sollen auch auf die Sekundarstufe II ausgedehnt werden. Bund, Kantone sowie die Arbeitswelt als Träger der Bildungsangebote setzen sich gemeinsam für die Berufsbildung ein. Die Abschlüsse der beruflichen Grundbildung ermöglichen den Zugang zum Arbeitsmarkt und sind die Grundlage für die weitere berufliche Entwicklung. Am Gymnasium gewährleisten Bund und Kantone gemeinsam die allgemeine Studierfähigkeit der Jugendlichen am Ende ihrer Ausbildung. Sie stellen damit den prüfungsfreien Zugang mit gymnasialer Matur zu den Universitäten sicher. Ein Monitoring ist deshalb auch auf der Sekundarstufe II relevant, damit überprüft werden kann, ob die von Bund und Kantonen gesetzten Ziele und Kompetenzen auf dieser Stufe erreicht werden. Mit einem Monitoring auf dieser Stufe sorgen Bund und Kantone für eine hohe Qualität und Durchlässigkeit und stärken damit die Berufsbildung und die Allgemeinbildung nachhaltig und langfristig. Der Bundesrat ist bereit, gemeinsam mit den Kantonen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Bildungsmonitorings zu prüfen, dies unter Berücksichtigung der Eigenheiten der verschiedenen allgemeinbildenden und berufsbildenden Bildungsgänge auf der Sekundarstufe II sowie der finanziellen Rahmenbedingungen im Bundeshaushalt. Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates. Der Bundesrat wird beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen in einem Bericht aufzuzeigen, welche Instrumente zur Überprüfung der Kompetenzen und der Erreichung der Bildungsziele auf der Sekundarstufe II bereits vorhanden sind, und welche Instrumente für das nationale Bildungsmonitoring auf der Sekundarstufe II implementiert werden könnten. Nationales Bildungsmonitoring auf der Sekundarstufe II
Who proposed it
Sponsors by party
- 1Sozialdemokratische Partei der Schweiz19
- 2Die Mitte11
- 3Schweizerische Volkspartei7
- 4GRÜNE Schweiz6
- 5Grünliberale Partei6
- 6FDP.Die Liberalen6
- 7Eidgenössisch-Demokratische Union1
- 8Evangelische Volkspartei der Schweiz1
- 9Liberal-Demokratische Partei1
- BrizziLead proponent
Where it was sent
No committee referral is recorded for this proposal.
These records span the legislative lifecycle. Each badge shows the record's current official state; the resulting law is linked only when the official source identifies it.